Ein Versuch geerdet zu bleiben, bevor der nächste Wahnsinnsschub mich überfällt, meine Art von Eigenprophylaxe wieder auf manische Art und Weise aus den Ringelsocken zu fliegen und mit dem Kopf Lichtjahre von der Realität entfernt in fernen Dopamingalaxien abzutauchen. Macht euch also auf die Reise ins Innere meiner Hirngespinste, verewigt in den zukünftig erscheinenden, schimmernden Wortneuschöpfungen. Gedankenerguß und Offenbarung meiner ganz persönlichen Sicht der Welt ...
Montag, 6. Juni 2011
Nein, nein, nein
Nein, nein, nein, aber wie soll es auch anders sein, der sexy Franzose ist schon vergeben. Liiert mit einem blondgelockten Püppchen von einer Frau. Und ich habe seit heute den Blues. Keine Lust zu gar nichts, trotz schönstem Sonnenschein. Vermutlich stürzt sich die Tatsache, dass ich alleine bin, gerade in mein Bewußtsein und zieht mich herunter. Toller Urlaubsbeginn, hoffentlich geht das nicht die nächsten zwei Wochen durchgehend so weiter. Vielleicht sollte ich mich selbst therapieren, indem ich mir Tagesstrukturplänchen erstelle. Werde mich wohl oder übel zu Bett begeben und hoffen, dass der morgige Tag nicht ganz so depremierend beginnt und mich einfach in die Arbeit stürzen, putzen, schreiben und vielleicht etwas für sie formlose Figur tun. Ach ja alles nicht so einfach, das Leben ist nun mal kein Ponyhof und kein Kindergeburtstag und kein Zuckerschlecken. Verkrümmele ich mich mal in die Abgründe der nächtlichen Träume und Sehnsüchte, um einem weiteren Tag entgegenzutreten, der nicht verherrender sein kann, als der heutige. Adieu...
Dienstag, 31. Mai 2011
Leiden
Ich leide an den falschen Männern. So wie es bestimmt vielen anderen Frauen auch ergeht. Die männlichen Geschöpfe, die man selbst auserkoren hat, für eventuelle Techtelmechtel, wollen mich nicht und umgekehrt, interessieren Männer, die mich eventuell attraktiv finden, mich nicht. Was soll man da nur machen bei dieser unverschämten Ungerechtigkeit.
Trotzallem habe ich ein schönes Wochenende verlebt und einen heißen Franzosen kennengelernt. Scheint sich zwar nicht näher für mich zu interessieren, aber ist zumindest ein neuer Schwarm von mir, der zum Träumen anregt und zärtlich lieblich gute Laune bei mir hervorhebt. Morgen sehe ich ihn wieder und werde meinen Blick auf ihn heften und die Sonne wird in meinem Herzen scheinen und vielleicht wird ein Funkenstrahlen ihn erhaschen und auf mich aufmerksam machen. Vielleicht ist er auch nur schüchtern oder vergeben, ich habe keine Ahnung. Aber er ist der interessanteste junge Mann, der mir die letzte Zeit über den Weg gelaufen ist. Irgendwie exotisch mit seinem süßen Akzent. Ach ja, ich leide noch ein wenig unter meiner Unwissenheit und geben mein bestes, ihn für mich zu begeistern. Ich werde jetzt Groupie von einem Bassisten einer subtilen Band. Wie schön ist das denn...
Trotzallem habe ich ein schönes Wochenende verlebt und einen heißen Franzosen kennengelernt. Scheint sich zwar nicht näher für mich zu interessieren, aber ist zumindest ein neuer Schwarm von mir, der zum Träumen anregt und zärtlich lieblich gute Laune bei mir hervorhebt. Morgen sehe ich ihn wieder und werde meinen Blick auf ihn heften und die Sonne wird in meinem Herzen scheinen und vielleicht wird ein Funkenstrahlen ihn erhaschen und auf mich aufmerksam machen. Vielleicht ist er auch nur schüchtern oder vergeben, ich habe keine Ahnung. Aber er ist der interessanteste junge Mann, der mir die letzte Zeit über den Weg gelaufen ist. Irgendwie exotisch mit seinem süßen Akzent. Ach ja, ich leide noch ein wenig unter meiner Unwissenheit und geben mein bestes, ihn für mich zu begeistern. Ich werde jetzt Groupie von einem Bassisten einer subtilen Band. Wie schön ist das denn...
Donnerstag, 26. Mai 2011
Müde
Ich bin müde, ausgesprochen müde. Müde von einer hoffnungslosen endlich beendeten Beziehung. Zum dritten und wohl allerletzten Mal beendet. Theoretisch kann ich mich freuen und Bäume ausreissen, aber ich bin zu müde. Träge, lethargisch. müde. Ich würde ja behaupten, jetzt beginnt ein neues, bessere Singleleben, aber ich kann mich noch nicht zu sehr drauf freuen, denn ich bin einfach zu platt von den letzten Tagen, Wochen, Monaten. Eine auslaugende Zeit... Aber vielleicht tut mir eine Mütze Schlaf ganz gut und nächsten Monat habe ich Zeit für mich. Endlich Urlaub und keinen leidigen Partner an der Seite. Ich kann kaum noch das letzte Jahr Ausbildung abwarten und danach geht es endlich los. Nicht mehr ganz so schlimme Geldsorgen, immer aus dem letzten Loch pfeifen, auf dem Zahnfleisch kriechen. Also, ich könnte wirklich optimistisch sein, aber ich bin zu müde. Keine Lust mehr auf meine stupide Routine. Hätte gerne etwas Veränderung. Vielleicht sollte ich mich wagen und endlich ausbrechen, in einem Jahr wohlgemerkt. Kann ja nichts übers Knie brechen, erst brav die Schule beenden. Habe keine Lust mehr auf mein langweiliges Leben. Immer der selbe traurige Ort, überall und an jeder Ecke irgendwelche Altlasten... Auch die machen müde. Irgendwohin, wo mich keiner kennt, die Krankheit hinter mir lassen, den Alltagstrott überwinden, ein wunderbares unbelastetes, neues, aufregendes Leben geniessen. Ach wäre es so schön, könnte ich es jetzt schon. Habe Sehnsucht nach etwas Neuem, anstatt dieser drückenden, quälenden Müdigkeit...
Montag, 4. April 2011
Entführe mich...
Liebstes Leben, entführe mich in eine neue, bessere Zeit. Mein Partner der letzten Weile hat mich heute verlassen und das ist auch gut so, denn von alleine hätte ich den Absprung wohl nicht geschafft. Aber was tue ich denn jetzt mit meiner neu gewonnenen Freiheit. Erstmal ausschlafen und dann weiter wie bisher oder noch verzweifelter... In die Arbeit stürzen, den verflossene Leidenschaften nachtrauern, zu viel Zigaretten rauchen, Geld in der Kneipe lassen und so weiter und sofort. Zumindest hat ein trauerspiel heute ein Ende genommen... Und nun warte ich bis das Leben mich in nächsthöhere Sphären entführt...
Montag, 21. Februar 2011
Unsichtbarer Mann
Eigentlich hebe ich mir die Liebe für den unsichtbaren, noch unbekannten Mann auf. Aber seit gestern verkehre ich wieder mit meinem letzten Ex. Ob diese Tatsache sehr sinnvoll ist, erfahre ich wohl erst zukünftig. Wenn man diese triebhaften Gelüste nur abschalten könnte, aber wie man sieht, ist es zumindest bei mir nicht so, dass sie sich unterdrücken lassen. Aber suchend und lechzend in der Gegend umherwandeln und ständig die Augen offen halten nach etwas Neuem, was möglicherweise nur für eine Nacht anhält, ist nicht mehr mein Fall. Das Gewohnte war zwar nicht das Aufregendste, aber auch nicht das Schlechteste... zumindest geht es mir ein wenig besser, als zuvor. Im Grunde gibt es nichts zu Jammern, ich habe meine Wohnung so gut wie für mich alleine, bin nicht mehr beziehungsmäßig verpflichtet, es reduziert sich auf das Körperliche. Solange es sich nicht wieder verselbstständigt zu mehr als ich eigentlich möchte, ist alles Gut.
Donnerstag, 17. Februar 2011
Imaginärer Mann
Wo ist der imaginäre Mann, dem ich gerne meine Zuneigung schenken würde? Ich habe so viel zu geben, aber im Moment liegt meine Hingabe brach. Rundherum nichts Brauchbares zu finden. Heimlich hänge ich noch an der Vorholz-Liaison, doch dies beruht nicht auf Gegenseitigkeit.
Ich bin noch keine Woche alleine und habe schon das Gefühl, es nicht zu ertragen solo zu sein. Ich versuche mir zwar Gutes zu tun, doch ich bin einsam. Leere um mich herum. Ich lebe für die Liebe, doch was bringt es mir, wenn ich keinen zum Lieben finde.
Die nächste Woche bekomme ich wohl noch ganz gut rum, dann geht es sowieso erst mal auf den Schulblock. Da habe ich mehr Geselligkeit, als ich mir wünsche. Aber Männer gibt es da auch keine... Aber der Alltagstrott wird durchbrochen. Aber alles Jammern hilft letztlich doch nicht.
Ich bin noch keine Woche alleine und habe schon das Gefühl, es nicht zu ertragen solo zu sein. Ich versuche mir zwar Gutes zu tun, doch ich bin einsam. Leere um mich herum. Ich lebe für die Liebe, doch was bringt es mir, wenn ich keinen zum Lieben finde.
Die nächste Woche bekomme ich wohl noch ganz gut rum, dann geht es sowieso erst mal auf den Schulblock. Da habe ich mehr Geselligkeit, als ich mir wünsche. Aber Männer gibt es da auch keine... Aber der Alltagstrott wird durchbrochen. Aber alles Jammern hilft letztlich doch nicht.
Sonntag, 13. Februar 2011
Ganz normaler Tag?
Wie gestalte ich meine Tage? Immer nach dem gleichen Schema...
Scheinbar gefällt mir dieser Trott nicht mehr, denn ich habe mich getrennt...
Von meinem bis vor ein paar Stunden noch gewesenen Freund oder was immer dieses Zwischenspiel auch war. Keine Zeile habe ich ihm bisher gewidmet, doch jetzt wo ich mich meiner Gewohnheiten umgewöhnen muss, wohl doch.
Es ist mir eigentlich egal, denn Liebe war es von Anbeginn an nicht.
Heute ist ein ganz normaler Tag, den ich schon von vornerein nicht mag...
Jetzt bin ich wieder auf mich selbst gestellt, weiss nichts mit mir anzufangen, weiss nicht wohin, wenn meine Mitbewohnerin mich nervt, weiss nicht wie ich meiner Depression entgehen soll, weiss nicht mehr und nicht weniger.
Weiss nicht wohin mit meiner Liebe, weiss nicht wohin mit meinen Gefühlen, weiss nicht wohin mit meiner Trauer um mich selbst, weiss nicht mehr und nicht weniger.
Heute ist ein ganz normaler Tag, den ich schon von vornerein nicht mag...
Scheinbar gefällt mir dieser Trott nicht mehr, denn ich habe mich getrennt...
Von meinem bis vor ein paar Stunden noch gewesenen Freund oder was immer dieses Zwischenspiel auch war. Keine Zeile habe ich ihm bisher gewidmet, doch jetzt wo ich mich meiner Gewohnheiten umgewöhnen muss, wohl doch.
Es ist mir eigentlich egal, denn Liebe war es von Anbeginn an nicht.
Heute ist ein ganz normaler Tag, den ich schon von vornerein nicht mag...
Jetzt bin ich wieder auf mich selbst gestellt, weiss nichts mit mir anzufangen, weiss nicht wohin, wenn meine Mitbewohnerin mich nervt, weiss nicht wie ich meiner Depression entgehen soll, weiss nicht mehr und nicht weniger.
Weiss nicht wohin mit meiner Liebe, weiss nicht wohin mit meinen Gefühlen, weiss nicht wohin mit meiner Trauer um mich selbst, weiss nicht mehr und nicht weniger.
Heute ist ein ganz normaler Tag, den ich schon von vornerein nicht mag...
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