Hej Pippi Langstrumpf:
Ich mache mir die Welt wie SIE MIR gefällt...
... denn wenn nicht Ich wer sonst, hat den schon die Villa Kunterbunt, zwar ohne Äffchen und dalmatinergepunktetem Pferd, aber mindestens genauso unordentlich, dass ich mit Bürsten und einem Eimer Wasser theoretisch praktisch den Boden schrubben sollte.
Schlechtes Gewissen grüß dich, gudd Ding brauch Weil'...
Das äußerste Innere nach Außen gestülpt, liebevolle Details, überall kleine Spielereien verborgen, klitzewinzige Kleinigkeiten in und mit deren Hilfe man der Phantasie zügellose Ausschweifungen gewähren kann.
So sieht es bei mir aus!..
Nur der tolle Garten mit dem ZauberwunderhöhlenBaum fehlt dann doch noch...
Und für alle die es nicht wissen wollen, jawohl ich bin eine Zimtzicke. Bei jeder Gelegenheit esse ich Kuchen mit Zimt und auch mein Tee schmeckt zimtig, also wie könnte ich wohl anderes sein, als das was ich bin ?!?
Ich bin so multitasking das ich Kino vernachlässige, aber fünf Bücher abwechselnd lese und dabei noch mit dem mp3-Player liebste Lieblingslieder höre.
Dabei verfolgt mich besonders Temple of Love, sisters of mercy, wieso den bloss in Ronja Räubertochter gnomischer Sprache gesprochen.
Ich wäre am Liebsten eine Fee, und darum wünsche und drücke ich küssenderweise meine Daumen und schicke Botschaften in die ferne Luft, um mich zukünftig überraschen zu lassen wo meine Träume letztlich landen.
Bin ich Altruistin oder Atheistin oder Nihilistin, vielleicht von allem ein klein wenig alles oder wie auch immer so eben nichts, wer weiß es schon ausser die endliche Unendlichkeit. Alchemie. Eben frei Schnauze.
Will ich gelesen und verstanden werden, ja und nein? Wer hat die Komplexität des Entscheidungszwangs erfunden, wo man täglich sich selbst überfordernde Fragestellungen zu beantworten hat.
Nein, ich habe keine Drogen genommen liebste Leser, aber ich nehme Medis und das nicht zu knapp. Durch mein überschüssiges Dopamin bin ich naturgedopt und ist der chemische cocktail nicht auch eine Drogenmixtur. Drugs oder pills oder Überdosis Marihuana, welche Rolle spielt das alles, hauptsache es knallt und die Botenstoffe finden ihre mittige Balance.
Dieses mal verlasse ich das Zwangslager, welchem ich zur Zeit innewohne mit einer Scheibe Manie und ich finde es zum Schreien geil.
Das spricht die gelehrte Erfahrene, um jetzt sich in einem Gewirr aus einer Ansammlung von fremden Buchstaben, also einem guten Buch, sich in mein eigenes Bett zu begeben.
Pissing in The river sprach Petty Smith und ich ignoriere jegliche Wertung über meine psychotische Gedankenansammlung, um eine verharmlosende Selbstkritik zu simulieren???
Was auch immer ich in meinem endlich müdigkeitslastigen Zustand auch damit wieder meinen sollte???
Victory sprach es Mädsche und legte sich zur nächtlichen Ruhe...Peace allerseits
Jegliche Fremdinterpretation ist zum Scheitern Verurteilt *** !!!
Ein Versuch geerdet zu bleiben, bevor der nächste Wahnsinnsschub mich überfällt, meine Art von Eigenprophylaxe wieder auf manische Art und Weise aus den Ringelsocken zu fliegen und mit dem Kopf Lichtjahre von der Realität entfernt in fernen Dopamingalaxien abzutauchen. Macht euch also auf die Reise ins Innere meiner Hirngespinste, verewigt in den zukünftig erscheinenden, schimmernden Wortneuschöpfungen. Gedankenerguß und Offenbarung meiner ganz persönlichen Sicht der Welt ...
Samstag, 26. September 2009
Freies Assoziieren
Das Schönste an meiner höchstpersönlichen affektiv-mannischen Psychose ist, dass das Kind in mir rebelliert und in äußerstem Maße zum Vorschein kommt.
Zwar kann ich Tiere, Teiche und jegliche Flora oder Fauna nicht verstehen, so dass ich mich von jeglichen Halluzinationen zutiefst distanziere...
...aber ich erfreue mich an den kleinsten Feinheiten der Welt und lebe meine Individuation mit Leib und Seele aus!!!
Ich bin ein Fähnchen im Wind, den was interessiert mich schon mein Geschwätz von gestern oder jenes von vor einer Sekunde...
Ich stresse mein Umfeld, aber nur wenn ich gestresst werde, aber im Grunde genommen hege ich eine Hass-Liebe zu meiner eigenen Persönlichkeit.
Lebe nicht deine Träume, sondern lebe deinen Traum***
Zwar kann ich Tiere, Teiche und jegliche Flora oder Fauna nicht verstehen, so dass ich mich von jeglichen Halluzinationen zutiefst distanziere...
...aber ich erfreue mich an den kleinsten Feinheiten der Welt und lebe meine Individuation mit Leib und Seele aus!!!
Ich bin ein Fähnchen im Wind, den was interessiert mich schon mein Geschwätz von gestern oder jenes von vor einer Sekunde...
Ich stresse mein Umfeld, aber nur wenn ich gestresst werde, aber im Grunde genommen hege ich eine Hass-Liebe zu meiner eigenen Persönlichkeit.
Lebe nicht deine Träume, sondern lebe deinen Traum***
Mittwoch, 23. September 2009
Nirvana
Ich will in die Unendlichkeit.
Dafür lebe ich zur Zeit in eine Zwangsgemeinschaft und habe jegliche Selbstbestimmung verloren, denn Ärzte bestimmen über mich.
Ich übe mich täglich in Askese, aber mein Schlappmaul läßt es nicht besonders gut zu.
Als Psychotikerin setze ich Signale durch und durch, doch die wenigsten verstehen meine Symbolik. Die einzige Freude in meinem hypomanem Zustand ist, dass ich mich unsterblich verliebt habe, aber dieser Mann hat sich schneller von mir verabschiedet als gewünscht.
Wahrscheinlich ist seine Tasche schon gepackt und ich weiß nichts davon, denn er kommuniziert nicht mehr mit mir, nachdem wir uns zu tief in die Augen sahen.
Ich bilde mir ein bis in seine Seele hinunter oder hinein geblickt zu haben und sehe wahre Schönheit und das Wesen der Liebe in dieser Person vereint***
Ich bin machtlos und liebe es ihn zur Zeit zu hassen...
Soviel Rückmeldung zur Zeit, mehr bringt mich Dank Tavor zum Verzweifeltn und heulen wie ein Schlosshund.
Kein Gott, weder Allah noch Buddha erhört meine Gebete, also muß ich selbst für meine Seele sorgen und werde endlich zu meiner eigenen Göttin.
Möge dieser Zustand niemals enden.
Psychotische Manie ich liebe Dich, mögest du für immer mein Begleiter sein ***
*-)
Dafür lebe ich zur Zeit in eine Zwangsgemeinschaft und habe jegliche Selbstbestimmung verloren, denn Ärzte bestimmen über mich.
Ich übe mich täglich in Askese, aber mein Schlappmaul läßt es nicht besonders gut zu.
Als Psychotikerin setze ich Signale durch und durch, doch die wenigsten verstehen meine Symbolik. Die einzige Freude in meinem hypomanem Zustand ist, dass ich mich unsterblich verliebt habe, aber dieser Mann hat sich schneller von mir verabschiedet als gewünscht.
Wahrscheinlich ist seine Tasche schon gepackt und ich weiß nichts davon, denn er kommuniziert nicht mehr mit mir, nachdem wir uns zu tief in die Augen sahen.
Ich bilde mir ein bis in seine Seele hinunter oder hinein geblickt zu haben und sehe wahre Schönheit und das Wesen der Liebe in dieser Person vereint***
Ich bin machtlos und liebe es ihn zur Zeit zu hassen...
Soviel Rückmeldung zur Zeit, mehr bringt mich Dank Tavor zum Verzweifeltn und heulen wie ein Schlosshund.
Kein Gott, weder Allah noch Buddha erhört meine Gebete, also muß ich selbst für meine Seele sorgen und werde endlich zu meiner eigenen Göttin.
Möge dieser Zustand niemals enden.
Psychotische Manie ich liebe Dich, mögest du für immer mein Begleiter sein ***
*-)
Samstag, 29. August 2009
Die Geschichte von der missverstandenen Hexe
Es war einmal eine moderne, aber leider missverstandene Hexe.
Diese missverstandene, aber gute Hexe hatte eine mittelmäßig gute Erziehung genossen. In ihren jungen Jahren wurde sie zunächst durch ihre Eltern ihrer Hexenheimat entledigt, denn sie verließen diese fluchtartig. Also lebte sie mit ihren Angehörigen in einer neuen Gegend, ohne weitere Verwandte, keine Geschwister, sondern nur Vater und Mutter waren ihr geblieben.
Beide Elternteile schufteten für die Existenz und die damals kleine Hexe konzentrierte sich auf ihre Bildung. Sie lernte sehr willig und fleißig, ab und an spielte sie mit Kindern, wenn die Pflichten der kleinen Hexe vollzogen waren.
Ihre Eltern waren äußerst mundtote Zeitgenossen, sie erzählten wenig vom Ursprungsland und waren zwar froh, dass ihr Kind zurechkam, aber Lob und Anerkennung gehörten nicht zu ihren Stärken.
Der Vater nannte die kleine Hexe oft Tolpatsch oder Trottelchen und vernichtete alle kreativen Auswüchse der kleinen Hexe. Die Mutter war eine sehr selbstverliebte und egozentrische Person, dazu noch äußerst launisch und immerzu unzufrieden mit dem Schicksal und dem Leben an sich.
Das beste was die kleine Hexe auf den Weg mitbekommen hat war, dass die Eltern sie zu einer aufrichtigen und ehrlichen Person erzogen.
Der Vater war ein Arbeitstier, er war ständig am Arbeiten, um der Familie einen wohlgesonnenen Standard zu ermöglichen. Die Mutter war ein Luxusweib, immer darauf bedacht die neuste und beste Kleidung zu erhaschen und teurer Schmuck, in Form von Taschen, Schuhen und Ringen, Ketten, etc. waren ihre einzige Lebensfreude.
So kam es, dass die kleine Hexe eine eigenbrödlerische, einsame Kindheit genoss, immerzu missverstanden von den eigenen Angehörigen.
Insbesondere die Mutter manipulierte die junge Hexe dazu, so zu werden wie sie, doch die junge Hexe wollte keine Dame werden, sondern ihre Pubertät genießen und ein wenig provozierende Kleidung tragen und mit dem Äußeren schocken, doch das unterdrückte die königliche Mutter...
Also blieb die junge Hexe unscheinbar und angepaßt, doch sie entdeckte stimulierende Kräuter in der Natur und liebte nächtliche Spaziergänge...
Hauptsache sie konnte dem Druck der Eltern entgehen.
Als die junge Hexe Anfang zwanzig war, hatte sie das erste Mal Visionen durch den Konsum von Kräutern. Sie wollte die Menschheit retten und allen ein wenig mehr Lebensfreude vermitteln.
Sie liebte es sich nachts in Trance zu tanzen, ihr Körper brauchte immer weniger Schlaf, sie entdeckte Spuren im Sand und auf den Wegen und las in ihnen. Doch sie verspürte das es nicht nur gute Energien gab, sondern auch böse Mächte, die ihr Todesängste bescherten. All das geschah, als sie nach Spanien flüchtete.
Die modernen Umstände hatten einen psychiatrischen Aufenthalt im Ausland zur Folge.
Dieser nur wenige Tage andauernde Aufenthalt tat ihr aber gut, denn sie lernte eine weitere gute Hexe kennen, die für sie sang und ihr Bilder malte und um sie sorgte. Adela war ihr Name.
Die Umstände brachten die junge Hexe zurück in ihre Wahlheimat und dort wurde sie ein weiteres Jahr psychiatrisch behandelt und letzlich mit chemischen Waffen stillgelegt, so dass sie äußerst depressiv durch ihr Leben schreitete. Doch ihre Lebenskraft ließ sie sich nie nehmen. Im Grunde ihres Herzen liebte sie sich weiterhin und wußte, dass sie intelligent und nett anzusehen war.
Die Gesellschaft verlange von ihr eine Ausbildung, doch aufgrund der vielen Chemie in ihrem Leib, mangelte es ihr an Konzentration und Ausdauer, um ein Studium zu absolvieren, welches sie sich sehr wünschte.
Eine weise Ärztin befreite sie nach Jahren von der Chemie, doch die nicht mehr ganz so junge Hexe schwor weiterhin auf ihre antidepressiv wirkenden Kräuter, welche sie weiterhin genoss.
So kam es, dass sie erneut Visionen bekam und die Menscheit vor dem Bösen retten wollte.
Doch der Kontrollstaat verwies sie erneut in ihre Schranken. Doch dank ihres viel zu langen Studiums und ihrem nicht all zu verwirrten Geisteszustands schaffte sie es dieses mal sich in acht Wochen aus den Klauen der Psychiatrie zu befreien.
Sie nahm sich noch zwei Sorgenkinder mit nach Hause, aber nicht ohne noch ein paar Männerherzen zu erobern mit ihrer freiheitsliebenden Art.
Sie lief barfüßig umher, spürte die Sonnenstrahlen auf der Haut kitzeln, tat alles um geerdeter zu bleiben, dekorierte sich täglich mehrmals um und tat alles um einen herrlich - erquickenden Eindruck zu hinterlassen. Und alles nur, um ihre Einsame Verzweiflung zu überspielen.
Ja, sie wollte auf biegen und brechen ein Zeichen setzten, unvergesslich werden zumindest in dem Umfeld, der es zuließ. Tiefsinnige Gespräche, tiefe Einblicke in die Seele, schonungslos ehrliche Worte, ab und an mal übertriebene Übertreibungen.
Nun, dank neuer Einstellung auf chemische Pillchen und mangels Sonnenschein und näher ranrückendem Herbst, schwillt die Manie ab und auf eine kleine Weile Normalität wird wohl das Winterdepressiönchen in nicht mehr all zu kleinen Schritten näherrücken.
Aber: dieses mal geht die missverstandene Hexe mit Stolz und reichlich Erfahrungsschatz aus dem Kampf der Diagnosenfindung heraus.
Für mich existiert noch kein Begriff, der welcher mich passenderweise annährend beschreiben könnte.
Es soll mich auch keiner verstehen, hauptsache ich nähere mich meinem Verstand an.
Und was bleibt ist die Liebe zur eigenen Hexerei. Mal verzaubern, mal verfluchend, aber immer optimistischer als jemals zuvor.
Diese missverstandene, aber gute Hexe hatte eine mittelmäßig gute Erziehung genossen. In ihren jungen Jahren wurde sie zunächst durch ihre Eltern ihrer Hexenheimat entledigt, denn sie verließen diese fluchtartig. Also lebte sie mit ihren Angehörigen in einer neuen Gegend, ohne weitere Verwandte, keine Geschwister, sondern nur Vater und Mutter waren ihr geblieben.
Beide Elternteile schufteten für die Existenz und die damals kleine Hexe konzentrierte sich auf ihre Bildung. Sie lernte sehr willig und fleißig, ab und an spielte sie mit Kindern, wenn die Pflichten der kleinen Hexe vollzogen waren.
Ihre Eltern waren äußerst mundtote Zeitgenossen, sie erzählten wenig vom Ursprungsland und waren zwar froh, dass ihr Kind zurechkam, aber Lob und Anerkennung gehörten nicht zu ihren Stärken.
Der Vater nannte die kleine Hexe oft Tolpatsch oder Trottelchen und vernichtete alle kreativen Auswüchse der kleinen Hexe. Die Mutter war eine sehr selbstverliebte und egozentrische Person, dazu noch äußerst launisch und immerzu unzufrieden mit dem Schicksal und dem Leben an sich.
Das beste was die kleine Hexe auf den Weg mitbekommen hat war, dass die Eltern sie zu einer aufrichtigen und ehrlichen Person erzogen.
Der Vater war ein Arbeitstier, er war ständig am Arbeiten, um der Familie einen wohlgesonnenen Standard zu ermöglichen. Die Mutter war ein Luxusweib, immer darauf bedacht die neuste und beste Kleidung zu erhaschen und teurer Schmuck, in Form von Taschen, Schuhen und Ringen, Ketten, etc. waren ihre einzige Lebensfreude.
So kam es, dass die kleine Hexe eine eigenbrödlerische, einsame Kindheit genoss, immerzu missverstanden von den eigenen Angehörigen.
Insbesondere die Mutter manipulierte die junge Hexe dazu, so zu werden wie sie, doch die junge Hexe wollte keine Dame werden, sondern ihre Pubertät genießen und ein wenig provozierende Kleidung tragen und mit dem Äußeren schocken, doch das unterdrückte die königliche Mutter...
Also blieb die junge Hexe unscheinbar und angepaßt, doch sie entdeckte stimulierende Kräuter in der Natur und liebte nächtliche Spaziergänge...
Hauptsache sie konnte dem Druck der Eltern entgehen.
Als die junge Hexe Anfang zwanzig war, hatte sie das erste Mal Visionen durch den Konsum von Kräutern. Sie wollte die Menschheit retten und allen ein wenig mehr Lebensfreude vermitteln.
Sie liebte es sich nachts in Trance zu tanzen, ihr Körper brauchte immer weniger Schlaf, sie entdeckte Spuren im Sand und auf den Wegen und las in ihnen. Doch sie verspürte das es nicht nur gute Energien gab, sondern auch böse Mächte, die ihr Todesängste bescherten. All das geschah, als sie nach Spanien flüchtete.
Die modernen Umstände hatten einen psychiatrischen Aufenthalt im Ausland zur Folge.
Dieser nur wenige Tage andauernde Aufenthalt tat ihr aber gut, denn sie lernte eine weitere gute Hexe kennen, die für sie sang und ihr Bilder malte und um sie sorgte. Adela war ihr Name.
Die Umstände brachten die junge Hexe zurück in ihre Wahlheimat und dort wurde sie ein weiteres Jahr psychiatrisch behandelt und letzlich mit chemischen Waffen stillgelegt, so dass sie äußerst depressiv durch ihr Leben schreitete. Doch ihre Lebenskraft ließ sie sich nie nehmen. Im Grunde ihres Herzen liebte sie sich weiterhin und wußte, dass sie intelligent und nett anzusehen war.
Die Gesellschaft verlange von ihr eine Ausbildung, doch aufgrund der vielen Chemie in ihrem Leib, mangelte es ihr an Konzentration und Ausdauer, um ein Studium zu absolvieren, welches sie sich sehr wünschte.
Eine weise Ärztin befreite sie nach Jahren von der Chemie, doch die nicht mehr ganz so junge Hexe schwor weiterhin auf ihre antidepressiv wirkenden Kräuter, welche sie weiterhin genoss.
So kam es, dass sie erneut Visionen bekam und die Menscheit vor dem Bösen retten wollte.
Doch der Kontrollstaat verwies sie erneut in ihre Schranken. Doch dank ihres viel zu langen Studiums und ihrem nicht all zu verwirrten Geisteszustands schaffte sie es dieses mal sich in acht Wochen aus den Klauen der Psychiatrie zu befreien.
Sie nahm sich noch zwei Sorgenkinder mit nach Hause, aber nicht ohne noch ein paar Männerherzen zu erobern mit ihrer freiheitsliebenden Art.
Sie lief barfüßig umher, spürte die Sonnenstrahlen auf der Haut kitzeln, tat alles um geerdeter zu bleiben, dekorierte sich täglich mehrmals um und tat alles um einen herrlich - erquickenden Eindruck zu hinterlassen. Und alles nur, um ihre Einsame Verzweiflung zu überspielen.
Ja, sie wollte auf biegen und brechen ein Zeichen setzten, unvergesslich werden zumindest in dem Umfeld, der es zuließ. Tiefsinnige Gespräche, tiefe Einblicke in die Seele, schonungslos ehrliche Worte, ab und an mal übertriebene Übertreibungen.
Nun, dank neuer Einstellung auf chemische Pillchen und mangels Sonnenschein und näher ranrückendem Herbst, schwillt die Manie ab und auf eine kleine Weile Normalität wird wohl das Winterdepressiönchen in nicht mehr all zu kleinen Schritten näherrücken.
Aber: dieses mal geht die missverstandene Hexe mit Stolz und reichlich Erfahrungsschatz aus dem Kampf der Diagnosenfindung heraus.
Für mich existiert noch kein Begriff, der welcher mich passenderweise annährend beschreiben könnte.
Es soll mich auch keiner verstehen, hauptsache ich nähere mich meinem Verstand an.
Und was bleibt ist die Liebe zur eigenen Hexerei. Mal verzaubern, mal verfluchend, aber immer optimistischer als jemals zuvor.
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